Nachdem sich die Schneesituation weiterhin schwierig gestaltet, wurde der 4. Deutschlandpokal Skilanglauf, geplant auf den Strecken der Lotto Thüringen Skiarena, durchgeführt vom SC Steinbach-Hallenberg, in die Skihalle in Oberhof verlegt.

Die Durchführung eines Distanzwettkampfes am Samstag, 14.01.2023, stellte eine Premiere für alle Beteiligten dar. Sprintwettkämpfe wurden bereits in den vergangenen Jahren im Rahmen der ZLK durchgeführt, jedoch mit einem sehr viel kleinerem Starterfeld und nur den Klassen U20 bis Damen/Herren. So kann man durchaus auch von einer Premiere für den Sprint am Sonntag sprechen, es galt an beiden Tagen je 175 Athletinnen und Athleten ein faires Wettkampfangebot zu bieten.

Dies, so die Stimmen der Beteiligten, ist recht gut gelungen, wobei das Team des SC Steinbach-Hallenberg, das Zeitmessteam Haseltal und die Verantwortlichen des Deutschen Skiverbandes dies in maximal kooperativer Zusammenarbeit ermöglicht haben.

Die Streckenführung für den Distanzwettkampf beruhte auf einer Idee von Erik Schneider und Axel Teichmann, die nahezu vollständig so umsetzbar war. So konnte in der Skihalle eine Runde mit einer Länge von 1,85 km kreiert werden, die alle weiblichen Teilnehmer und die U16m dreimal, die U18m viermal und die U20m und Herren fünfmal absolvieren mussten. Für den Sprint wurde auf die 0,9 km Strecke aus dem Skihallensprint bei der ZLK leicht angepasst, kam jedoch schon im Prolog zur Austragung. Neu war, die Viertelfinalläufe mit je fünf Starterinnen / Starter pro Altersklasse zu bestreiten. Entgegen allen Vorbehalten liefen die Finalläufe ohne Verletzungen und fair ab.

Der Skiclub Hochvogel hatte mit Alina Riederer, Magdalena Richter, Moritz Höflinger und Matthias Ponnert vier Starter im Feld. Beim klassischen Distanzrennen waren unsere Wettkampfski leider eher mit zu viel Steigwachs präpariert, sodass wir diesen Tag als „gebraucht“ abhaken mussten. Alina erreichte in der U16w Platz 22, Magdalena in der U20w Platz 16. Bitter für Magdalena, dass sie durch das Materialhandicap nicht mehr an die herausragenden Leistungen vom COC Wochenende anknüpfen konnte. Das Schicksal hat Moritz geteilt, der noch den 9. Platz in der U20m erringen konnte, Matthias wurde bei den Herren ebenfalls 9.

Beim Sprint in der freien Technik wurden über den Prolog je Altersklasse 20 Teilnehmer/innen für die Finalläufe ermittelt, in den Klassen U20w/Damen und U20m/Herren gab es eine gemeinsame Wertung weiblich und männlich. In der U16w ist Alina als 25. des Prologes und Matthias als 23. der gemeinsamen Klasse U20m / Herren leider der Einzug in die Finalläufe verwehrt geblieben. Für Magdalena als 19. U20w/Damen und Moritz als 15. Der U20m/Herren konnten den Wettkampf fortsetzen. Magdalena erkämpfte am Ende den achten Platz in der U20w und Moritz wurde immer stärker und errang am Ende den sensationellen 3. Platz in der U20m.

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